Ziemlich unorthodoxe Zensur

Wenn in Griechenland in frühen Zeiten heidnische Symbole, wie z.B. die Akropolis, eine antike Götterstadt, zerstört wurden, dann meist doch von hyperaktiven Christen, die jegliche Zeugnisse heidnischen Glaubens vernichten wollten. Die Christen heißen heute griechisch-orthodox. Und nun?

Naja, der griechisch-französische Film-Regisseur Costa-Gavras, für seine hochpolitischen Filme bekannt (Z), hat einen Dokumentarfilm gedreht, der zeigt u.a. die Zerstörung des  Parthenon-Tempels auf der Akropolis durch in Gewändern der orthodoxen Priester gewandeten Christen. Dagegen hat die orthodoxe Kirche beim Auftraggeber des Films, dem griechischen Kulturministerium, protestiert. Und völlig unorthodox hat diese  die entscheidende Stelle Heraus schneiden lassen.

Sowas nennt man im allgemeinen Zensur. Aber ist ja nur “böses” übers Christentum. Da darf man dass bestimmt und ist auch keine Zensur….

Artikel auf N-TV

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