Meisners Hang zum Drastischen
Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner hat jede nichtreligiöse Kunst und Kultur als „entartet“ bezeichnet - und das nicht zum ersten Mal. Neben einem sehr reduziertem Kunstverständnis ist das Geschichtsverständnis des Herrn auch nicht ganz gesund. NRW-Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff zeigte neben vielen anderen Gästen der Einweihung des Diözesanmuseums Kolumba wenig Verständnis für die erneute Entgleisung des Kölner Erzbischof. Daneben hat Meisner auch den Wissenschaftler und “Der Gotteswahn”-Autor mit den Nazis verglichen. Dawkins beschreibe den Menschen als eine Hülle zur Weitergabe von Genen, ebenso wie die Nazis. Dass Hawkins biologisch gesehen recht hat und das nichts mit Nazitum zu tun hat irritiert Meisner nicht. Gut, dass seine Ansichten nicht die der kath. Kirche als solche sind.
Dezember 18th, 2009 at 18:36
Der Bischoff Meisner steht eh in der Kritik wegen seinem Nazi Jargon. Aber was diese Pfaffen von den Kanzeln geifern interessiert heutzutage doch kaum noch jemanden.