Gotteswahn - Atheistenwahn
Vor einiger Zeit habe ich “Der Gotteswahn” von Richard Dawkins gelesen. Hatte mir doch einiges Versprochen, bei der Reputation des Autors. Aber allein meine Kenntnisse der Religionsgeschichte kühlte meine Hoffnung auf guten Lesestoff ab. Insgesamt schadet Dawkins der Atheistensache mehr als sie nutzt.
Die gleiche Ansicht hat der Religionshistoriker Alister McGrath, der eigentlich ein Bewunderer Dawkins ist. War, muss man sagen. In seiner Replik “Der Atheismuswahn” geht er auf die Aussagen Dawkins, die ja insgesamt ein nahezu hasserfolltes Pmphlet gegen Religion und vor allem gläubige Naturwissenschaftler ist, ein und zerlegt sie gekonnt. Und das ohne aufdringlich Werbung für seine Religion oder Glaube an sich zu machen. Man merkt vor allem das Bedauern, dass so ein Wissenschaftler genau die Methoden der Wissenschaft ausser Acht läßt.
Und ich bin dankbar, dass McGrath meine Bedenken in Worte gefasst hat. Meines Erachtens sollte man beide Bücher im Verbund erwerben. Das relativiert so manchen Auswurf Dawkins. Oder man verzichtet auf “Der Gotteswahn” und besorgt sich gleich seriöse Literartur zum Thema.
Alister McGrath (mit Joanna Cllicutt McGrath): Der Atheismuswahn; Gerth Medien in der Verlagsgruppe Random House Best.Nr 816 289 ISBN 978-3-86591-289-3
November 12th, 2009 at 23:47
da bin ich auuuusnahmsweise mal deiner schrägen meinung, du schmok *gg*
kuck mal - dawkins in äktschn :
http://www.youtube.com/watch?v=GPClXWr3tNw&feature=PlayList&p=9D61ECC01E743288&index=19
Dezember 18th, 2009 at 18:28
McGrath ist doch ein ungewählter Kirchenfürst, für sein unwissenschaftliches Gestammel wird sich wohl Niemand interessieren.