Archive for the ‘Gesellschaft’ Category

Orkan Xynthia zerstörte Kirche und Gräber

Montag, März 1st, 2010

Na, der Herr nimmt es den Seinen im Schlaf. Was soll man von einem Hausherrn halten, der seine eigene Hütte in Schutt und Asche legt.

Mönchengladbach: Orkan Xynthia zerstörte auch Kirche und Gräber | RP ONLINE

Konservative und Religiöse haben geringeren IQ

Montag, März 1st, 2010

Das mag manch einen Zeitgenossen nicht überraschen. Besser haben es die “Dümmeren” allerdings allemal. Denn 1. Dumm fickt gut, 2. ist Dumm zufrieden mit seinem Leben, 3. Gibt es der Herr den Seinen im Schlaf und 4. Selig sind die im Geiste Armen.

Intelligenz und Evolution: Konservative haben geringeren IQ - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

Rücktritt von Bischöfin Käßmann

Mittwoch, Februar 24th, 2010

Eigentlich war es zu erwarten. Nach ihrer Alkfahrt durch Hannover war es wohl eine zwingende Konsequenz. Immerhin, da über 1,1 0/00, eine Straftat.

Wahrscheinlich war alles zu viel für Käßmann. Nicht  nur, dass sie als Bischöfin Widerstände erfahren musste, waren sicherlich private Rückschläge wie die Scheidung oder ihre Brustkrebserkrankung auch nicht zum Besten. Insbesondere, da ihr die Scheidung in dem kirchlichen Amt vorgeworfen wurde.

Noch härter war der Gegenwind als sie vor 4 Monaten quasi die oberste evangelische Bischöfin wurde. Nicht nur, dass einige Probleme damit hatten, dass eine Frau diese Position inne hat, sondern ihr Lebenslauf wurde ihr auch zum Vorwurf gemacht.

Gleichwohl bemühte sie sich um Profil – und schoss etwas übers Ziel hinaus. Vermutlich war der Gegenwind und der Druck ein wenig zu viel – insofern ist ihre Entscheidung, ihre Ämter aufzugeben, wohl die richtige.

Rücktritt von Bischöfin Käßmann: Im Zweifel für die Geradlinigkeit - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama

Katholische Bischöfe entschuldigen sich

Montag, Februar 22nd, 2010

Erstaunlich – aber für kirchliche Zustände ist das ein enormer Schritt. Wenn auch der Eindruck entsteht, dass sich die Bischöfe beim Chef erst einmal die Erlaubnis holen mussten sich zu entschuldigen. Dabei ist die Kirche nicht einmal ursprünglich für die Taten verantwortlich. Aber für den Umgang mit ihnen.

Und das erscheint mir ein wichtiger Aspekt. Dass man anerkennt, dass unter dem Deckmantel der Kirche erbärmliche und widerliche Taten begangen wurden und werden. Und dass sich die Kirche als Hort für diese Kinder, egal ob Schule, Heim oder sonst Was, für ihre Kinder verantwortlich ist.

Andererseits: Die Jesuiten in den USA sollen vorsorglich Insolvenz angemeldet haben um Regressansprüchen aus dem Weg zu gehen….

Katholische Bischöfe entschuldigen sich | RP ONLINE

Kirche: ”Scham und Empörung”

Sonntag, Februar 7th, 2010

Jesuiten missbrauchen Kinder? Aber hallo – strenge Erziehung alter Schule ist nach heutigem Maßstab ohnehin Kindesmissbrauch. Nun allerdings kamen und kommen Dinge ans Licht, die immer schön unter den Teppich gekehrt wurden.

Nach den grauenhaften Zuständen in vorwiegend katholischen Kinderheimen in der 1960ern und früher nun also; wieder einmal; sexuelle Übergriffe.

Nun überrascht das den geneigten Anti-Kirchler nicht wirklich. Grade durch das Zölibat und der Leibesfeindlichkeit der katholischen Kirche wird so etwas herausgefordert. Bislang wurde dass aber durch die Kirche unter den Mantel des Schweigens gehüllt.

Jetzt scheint es ein Umdenken zu geben. In den heutigen Predigten wurden die Übergriffe Predigtthema, Leiter der Jesuiten und die Schulen selbst nehmen Stellung und diskutieren. Mehr als Entschuldigen für das Wegsehen und nichthandeln ist wohl nicht drin; insbesondere, da die Taten alle verjährt sind.

Nun, das Zölibat wird die Kirche, werden die untergeordneten Orden wie die Jesuiten wohl nicht aufgeben. Aber wenn die ihr Personal besser kontrollieren oder auch betreuen ist ja schon viel gewonnen.

Kirche: Reaktion auf Missbrauchsfälle /sueddeutsche.de

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Glück für die kath. Kirche?

Dienstag, November 24th, 2009

Der neue Präsident des Zentralrats der Katholiken, Alois Glück, möchte das Zölibat abgeschafft sehen. So zumindest lautet der Artikel im Focus. Ob sich der Papst davon beeindrucken läßt? Wohl kaum - selbst, wenn das Zölibat in keiner Weise von der Bibel gerechtfertigt ist. Lieber läßt man die engagierten, aber leider geilen Pfarrer ziehen. Oder im Geheimen den Bischofstab reiben.

Natürlich - was geht mich als Atheist die Kirche an? Nun, sie ist immer noch ein wichtiger Bestandteil für unsere Gesellschaft. Und sie geht nicht kaputt weil die Menschen nicht mehr glauben wollen - sondern weil die Kirche nicht mit den Menschen geht. Und viele, die sich engagieren möchten, durch zu restriktive Maßnahmen abgeschreckt werden. Insofern wäre es wünschenswert, wenn die Kirche sich öffnet. Sonst sitzt der Papst bald fast ganz alleine in seinem Palast.

Gotteswahn - Atheistenwahn

Samstag, November 7th, 2009

Vor einiger Zeit habe ich “Der Gotteswahn” von Richard Dawkins gelesen. Hatte mir doch einiges Versprochen, bei der Reputation des Autors. Aber allein meine Kenntnisse der Religionsgeschichte kühlte meine Hoffnung auf guten Lesestoff ab. Insgesamt schadet Dawkins der Atheistensache mehr als sie nutzt.

Die gleiche Ansicht hat der Religionshistoriker Alister McGrath, der eigentlich ein Bewunderer Dawkins ist. War, muss man sagen. In seiner Replik “Der Atheismuswahn” geht er auf die Aussagen Dawkins, die ja insgesamt ein nahezu hasserfolltes Pmphlet gegen Religion und vor allem gläubige Naturwissenschaftler ist, ein und zerlegt sie gekonnt. Und das ohne aufdringlich Werbung für seine Religion oder Glaube an sich zu machen. Man merkt vor allem das Bedauern, dass so ein Wissenschaftler genau die Methoden der Wissenschaft ausser Acht läßt.

Und ich bin dankbar, dass McGrath meine Bedenken in Worte gefasst hat. Meines Erachtens sollte man beide Bücher im Verbund erwerben. Das relativiert so manchen Auswurf Dawkins. Oder man verzichtet auf “Der Gotteswahn” und besorgt sich gleich seriöse Literartur zum Thema.

Alister McGrath (mit Joanna Cllicutt McGrath): Der Atheismuswahn; Gerth Medien in der Verlagsgruppe Random House Best.Nr 816 289 ISBN 978-3-86591-289-3

Meisners Hang zum Drastischen

Montag, November 2nd, 2009

Der Kölner Erzbischof  Joachim Kardinal Meisner hat jede nichtreligiöse Kunst und Kultur als „entartet“ bezeichnet - und das nicht zum ersten Mal. Neben einem sehr reduziertem Kunstverständnis ist das Geschichtsverständnis des Herrn auch nicht ganz gesund. NRW-Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff zeigte neben vielen anderen Gästen der Einweihung des Diözesanmuseums Kolumba wenig Verständnis für die erneute Entgleisung des Kölner Erzbischof. Daneben hat Meisner auch den Wissenschaftler und “Der Gotteswahn”-Autor mit den Nazis verglichen. Dawkins beschreibe den Menschen als eine Hülle zur Weitergabe von Genen, ebenso wie die Nazis. Dass Hawkins biologisch gesehen recht hat und das nichts mit Nazitum zu tun hat irritiert Meisner nicht. Gut, dass seine Ansichten nicht die der kath. Kirche als solche sind.

Endlich geregelt

Dienstag, Oktober 13th, 2009

Das Land Hessen hat jetzt endlich nach 100 Jahren das Kirchenaustrittsrecht renoviert und angepasst. Kostet aber immer noch 25 € aus einem Verein auszutreten, dem man freiwillig gar nicht beigetreten ist. Dafür kann jetzt der Vormund eines Demenzkranken an seiner Stelle den Austritt erklären.

FAZ-Artikel

Missionsland Deutschland

Donnerstag, September 24th, 2009

“Die Angst, für zu fromm gehalten zu werden, ist groß.” Landesbischof Wolfgang Huber

Und natürlich brauchen wir Werte, damit die Freiheit uns nicht überfordert. Und natürlich meint Huber die christlichen Werte. Nach mehr als 1000 Jahren müsste Deutschland mal wieder missioniert werden. Raus aus der Verkirchlichung, hin zum echten, reinen Glauben, der den Menschen wahr nimmt. So in etwa:

Artikel im Stern